Samstag, 24. Februar 2018

Inseln, Inseln, Inseln....

Ich hatte dann ja noch nen Tag auf Holbox den ich eher zum gammeln nutzte.
Auch hatte ich am Vortag beim angeln aufm Steg versehentlich mein Billignachbau eines Schweizer Armeemessers ins Wasser getreten, den ich Dank Schnorchelausrstung und mit etwas Mühe wiederfand. Abends angelte ich nochmal mit ner Horde Mexikaner bis weit in die Nacht rein auf besagtem Steg.

Am nächsten Morgen gings dann ganz früh mit der Fähre von der Insel runter und mit einem "Oriente-Bus" direkt nach Cancun in den grossen Busbahnhof.
Hier gabs auch mal wieder einen der heftigen, aber bisher immer sehr kurzen Platzregen.
Per ÖPNV an den Puerto Juarez und mit Schnellfähre übergesetzt. Gleich auf der Fähre würde mir mal wieder klar, ich kam vom Regen in die Traufe...
mehr Selfiesticks als Hirnzellen aufm Boot... 💩.



Noch bevor ich mein Hotel gefunden hatte quatschte ich bereits mit nem Tauchanbieter und machte nen Wracktauchgang für heute klar.
Dann biste mich das Hotel an, weil die Dame an der Rezeption plötzlich 400 Pesos mehr für die 3 Nächte wollte. In der Stadt umgeschaut, Supermarkt gesucht, zimmereigenen Kühlschrank angeschaltet, Baitfisch organisiert, ne Runde in die Nacht reinangeln und dann in der Sportsbar nebenan drei Bier, wo ich zu meiner Überraschung erfuhr, das wir jetzt auch Eishockey können.
Heut morgen in den Diveshop, wo die ausfahrt gecancelled wurde wegen zuviel Wind. Fuck. Stattdessen einmal um die 8 km lange insel gelaufen, Hölle, aber gab noch paar nette Fotos. Die Hotelskyline von Cancun sieht von hier echt übel aus 🙈.





 Sailfischboote hats hier auch reichlich, aber n Trip mit denen ist echt brutal teuer...
Ich hab die Hoffnung (und letzte Chance) das morgen es mit dem Wind besser wird. Montag werd ich möglichst lange auf der Insel bleiben und dann vermutlich direkt zum Flughafen fahren, mein Flieger geht ja mitten in der Nacht.

Donnerstag, 22. Februar 2018

Sooo schlecht kanns Robinson Crusoe gar nicht gehabt haben...

so schön alleine auf seiner Insel.
Aber von vorne.
Nach der Kacke in dem Hotel in Campeche hab ich dann umgehend ausgecheckt und bin (wie ja die ganze Zeit) per Ado-Bus 🚍 nach Merida weitergefahren.
Gott sei dank hab ich dort nur für eine Nacht n Zimmer genommen. Die Stadt gefiel mir gar nicht. Viel zu viele Leute, dreckig und abartiger Verkehr. Hab an dem Tag da sicher so viel Feinstaub eingeatmet wie in nem Jahr Stuttgart....







Merida ist wohl das Zentrum der Sisalherstellung und es gab Klamottenläden ohne Ende.
Auch ne deutsche Harzerin scheint hier ne Ladenkette aufgemacht zu haben...
Auch wurde ich erstmals in Sachen Textilien für den musiksicheren Mexikaner fündig.
Für umgerechnet 5 € gabs feine Leibchen von Slayer, Suicidal Tendencies oder gar Watain (!!!).
Und für drei Euro mehr fürs Gör nen stilechten Rucksack von Deicide oder Venom für den Kommunionsunterricht... 
Selbst gönnte ich mir son typisch mexikanisches Hemd, falls ich in D mal nen Nebenjob als Kellner anfange.
Von Merida gings dann wiederrum per Bus und Fähre auf die Insel Holbox, die nördlich von Cancun liegt.



Vorreserviert hatte ich nur für 2 Nächte, mit der Überlegung, falls es mir gefällt bis Abflug zu verlängern. Hab aber gleich gestern abend beschlossen, morgen früh wieder abzuhauen und n Zimmer auf der Isla Mujeres klargemacht.
Dabei ist das Preusgefälle hier, im Gegensatz zu Caye Caulker, verglichen mit dem Festland recht human. Ausserdem hab ich hier gestern abend auf dem grossen Steg ordentlich Fisch beim  🎣 rausgehauen. Auch das mein Zimmer ne ziemliche Bruchbude ist finde ich nicht tragisch.
Schlimm ist aber das die Insel voll von Touris ist, erschwerend kommt noch hinzu, massenhaft Deutsche. Dann bietet hier keiner Tauchen an, was ich vorm Abflug unbedingt nochmal machen will. Und das Wasser des Golf von Mexiko ist einfach hässlich verglichen mit dem der Karinikseite *seuffz*

Dienstag, 20. Februar 2018

Mal was unschönes aus Mexico 👿

Normalerweise update ich den Blog ja Abends, aber aktuell brennt mir gerade ein Vorfall unter den Fingern, den ich mir runterschreiben muss. Dafür muss ich etwas ausholen.
Ich war ja gestern Abend wie geschrieben mit ner Engländerin zum Dinner. Die Engländerin war aus meiner Sicht ziemlich attraktiv, beim Abendessen erklärte Sie mir ihr Vater wäre gebürtig Ägypter, was für mich den Gendefekt ausreichend erklärte 😉. Wie auch immer, nachdem wir zurück im Hotel waren quatschten wir noch ca. ne halbe Stunde auf der Hotelterasse, standesgemäß sie mit Tee, ich mit Cola Zero, bevor sich jeder auf sein Zimmer verzog. Durch das viele laufen gestern schlief ich beim blogupdaten schon fast ein und pennte dann bis halb acht heut morgen auch durch.
Nach dem aufwachen beschloss ich mir was zum frühstücken zu suchen, meinen Colavorrat aufzufüllen und nochmal über den lokal mercado zu schlendern bevor ich auschecken wollte. Ich liess mir im Park neben dem Markt meine Schuhe putzen wobei mich der Typ übel abzog und schlenderte zurück zum Hotel.
In der Lobby traf ich dann auf die völlig übernächtigt aussehende Engländerin, was mich wunderte, da sie mir eigentlich gesagt hatte, sie wolle sich früh ein Fahrrad mieten und auf die zwei ausserhalb der Stadt liegenden Festungen fahren.
Die zog mich raus auf der Lobby und dann kam die "Hammerstory".
Der geschätzt höchstens 25 Jahre alte Concierge des Hotels, der zu mir immer superfreundlich war, hatte mitten in der Nacht angefangen an der Engländrin ihre Tür zu klopfen und wollte in ihr Zimmer rein. Zusätzlich schob er ihr einen Zettel unter der Tür durch das er unbedingt mit ihr reden müsste etc. Das war wohl so permanent und hörte auch nicht auf als die Britin ihn bat zu verscheinden, dass diese irgendwann Möbel vor die Tür schob, ihren Freund in England anrief und anfing, zu schreien. Als sie mich in der Lobby traf hatte sie sich gerade aus ihrem Zimmer getraut. Das Mädel war ne Mischung aus übernächtigt, verstört und vor allem mächtig angepisst und gerade auf dem Weg zur Polizei um Anzeige zu erstatten. Leider konnte ich nichts für sie tun, mein Zimmer lag 2 Stockwerke über ihrem und ich hatte null mitbekommen, riet ihr aber auch ausdrücklich dazu, zur Polizei zu gehen, schon damit das Verhalten von dem Typ bekannt wird.
Echt krass, ich hätte das nie gedacht, das Hotel machte auch nen echt guten Eindruck, der Rezeptionist konnte richtig gut Englisch und wirkte immer hilfsbereit.
Hoffe der kriegt jetzt ordentlich einen eingeschenkt, leider hab ich keine emailadresse um zu erfahren wie das ausgeht, würd mich echt interessieren ob die Tourustenpolizei, die man oft in Campeche patroullieren sah da was unternimmt...🤔

Montag, 19. Februar 2018

Sid Meiers Pirates!

Die einzige "Spielkonsole" die ich jeh besaß war ja ein Amiga 500. Damals "überzeugte" ich meine Eltern, dass ich einen Computer wegen der Schule bräuchte. Totaler Quatsch, der Amiga taugte nur zum zocken. Eines meiner unvergessenen, ewig liebsten Spiele wird wohl das oben genannte bleiben, für das ich sogar noch eine auf meinem alten PC laufende Version habe. Man fuhr als Freibeuter in der Karibik herum, attackierte Schiffe, plünderte Städte, suchte Schätze und raubte die Herzen von Gouvaneurstöchtern. Ein immer lohnendes Ziel war die unter spanischer Flagge geführte Stadt Campeche.
Das war wohl einer der Hauptgründe das ich hier her wollte. Ein weiterer das es noch viel aus der spanischen Festungszeit zu sehen gibt und die Altstadt als UNESCO-Weltkulturerbe geführt wird.
Vorgestern gings per Watertaxi von Cay Caulker über San Pedro (Ausreise Belieze) nach Chetumal ((Wieder-)einreise Mexiko).
Dabei wurde man gleich mal mehrfach zur Kasse gebeten. Am Wassertaxistand in Caye könnte ich einer Deutschen durch Geldwechsel unter die Arme greifen, was sich als glücklicher Zufall erwies. Die war nämlich wie sich herausstellte mal lange als
Divemaster in Playe del Carmen und Cozumel tätig. Durch Sie erhoffte ich mir Übersetzungshilfe beim Ticketstand am Busbahnhof von Chetumal. Tatsächlich bekan ich ein entsprechendes Ticket nach Campeche, dieses mal von Sur. Allerdings überschätze Meine Dolmetscherin ihre Spanischkenntnisse mächtig. Sie meinte nämlich, die Fahrt würde 16 Stunden dauern, bis 9 Uhr morgens. Jedoch wurde ich schon während der Fahrt misstrauisch, da ich nach 4 Stunden schon mehr als die Hälfte der Strecke hinter mir hatte, obwohl der Bus als Hop-on/hop-of diente. Die Fahrt war silange es hell war auch interessant, ich sah mal das Hinterland, die Leute hausen hier schon ziemlich ärmlich. Ausserdem sah ich mehrmals Majaruinen neben der Strasse.

Jedenfalls kam ich halb 10 in Campeche an, ohne ein Hotel zu besitzen. Am Busbahnhof wifi aktiviert und flott Ne gutaussehende und für 57€/2 Nächte auch recht günstige Unterkunft in der Altstadt klargemacht. Hingefahren mit Taxi für 2 €. Nach dem einchecken noch kurz n Abendspaziergang gemacht. Erster Eindruck: Altstadt der Hammer!
Und es gibt hier sogar noch Volkswagen aus der Zeit als denen ihre Böcke was taugten....

Heut morgen dann als erstes ein Rundgang um die Altstatt, anschliessend über den lokalen Merkado.








Der Markt war der Hammer, was ein Geschnatter, Geruchschaos, Potpourri aus Eindrücken. Sehr positiv viel mir auch auf, das mir niemand was verkaufen wollte, niemand sprach mich als "Touri" an. Ich probierte köstliche, selbstgemachte Schokolade 🍫 bei zwei lustigen Senioritas, mit denen ich mich buchstäblich mit Händen und Füssen verständigen musste.
Kurz zurück im Hotel überlegte ich, was ich mit dem restlichen Tag anfangen sollte. Es gibt zwei grössere Forts etwas ausserhalb, die beide ein Museum beinhalten und clevererweise beide montags geschlossen sind :-(. Mein Concierge riet mir auch dringend ab, in der Mittagshitze zu einer hinzulaufen. Deshalb schleifte ich mich direkt zu beiden...  😂





Abendessen war ich nach ausgiebiger Dusche mit einer sehr netten Engländerin, die ne 3 monatige Sabbatzeit zum herumreisen in Mittelamerika macht. Das Essen in dem Restaurant aus nem Tip aus ihrem "Lonely Planet" Reisebuch war aber ausser teuer leider nix besondres.
Morgen gehts für mich dann wohl weiter nach Merrida.

Samstag, 17. Februar 2018

A pretty perfect day...

Na, das hat sich mal definitiv gelohnt, der recht teure Tag Verlängerung auf der Insel.
Heut morgen zum frühstücken mitm Fahrrad in die Bäckerei gedüst und dann zum Essen an den "Beach" gesetzt.


Zu meiner allergrössten Verwunderung spuckte mir zudem der ATM heute morgen beim (flach geschätzten) 20 Versuch  tatsächlich mal 200 Belieze-$ entgegen.
Um 10 war dann Treffen an der Hütte des Schnorchelveranstalters angesagt. Da war brutal die Hölle los und gefühlt ziemliches Chaos angesagt. Schlussendlich landete ich mit 7 anderen Gästen im letzten Boot. Ein junges Pärchen aus D, ein englisches Paar, n Ami, n Pole und ich plus 2 Guides. Geplant waren 4 Schnirchelgänge inkl. Mitragessen,
"Tarpoon-Feeding", falls möglich Seekuhbeobachtung sowie Seepferdchenwatching. Am ersten Schnorchelpunkt war recht viel los, da füttern wohl regelmässig Fischer. Zu sehen gabs ne riesige Wasserschildkröte, Nursesharks sowie Stachelrochen und dutzende andere Fischarten, teils in Riesenschwärmen. Ich hab im Laufe des Tages sicherlich weit über 50 Fotos mit meiner Billigunterwassercam geschossen, mal schauen wieviele was würden.
Zweiter Schnorchelpunkt war dann was mit Hauptsächlich Nursesharks, die wohl auch wegen "Lockhappen" so zahlreich da waren.




Anschließend ankerten wir zum Mittagessen, die anschliessende Schnorchelsession war dann eines meiner zwei Highlights. Der Guide schnorchelte mit der Truppe, tauchte dabei immer wieder zu Korallen und Fischen hinab und erklärte danach was wir gerade sahen. Auf die Fotos bin ich besonders gespannt, müsste ne grosse grüne Muräne und nen riesigen Grouper erwischt haben. 4 Schnorchelpunkt war eine versunkene Frachtbarke und n Riff, dabei gabs nochmal ne Turtle zu sehen.
Dann kam das zweite Highlight der Tour für mich. Jeder der wollte, könnte an nem Stelle direkt vor Caye Caulker nen riesigen Tarpoon füttern. An der Stelle ist selbstverständlich fischen verboten. Ich lag also im Bug des Boots, hielt nen Arm bestimmt nen halben Meter übers Wasser, ne Sardine in der Hand. Und ansatzlos sprang einer der darunter stehenden Brocken hoch und schnappte sich den Happen. Absolut Ultra. Leider wurde der Film von mir auf meiner guten Kamera wohl nichts *heul*. Zum Abschluss sahen wir uns noch Seepferdchen an.
Heut abend ging ich nochmal viel zu viel essen. Verbrannt hab ich mich zudem wohl auch nochmal ordentlich. Morgen früh um 7 gehts per Watertaxi dann nach Chetumal/wieder Mexiko. Wie ich von dort dann weiterkomme muss ich wohl spontan schauen, da hab ich nix brauchbares gefunden.

Inseln, Inseln, Inseln....

Ich hatte dann ja noch nen Tag auf Holbox den ich eher zum gammeln nutzte. Auch hatte ich am Vortag beim angeln aufm Steg versehentlich mei...